the finisher…

Einer der grausamsten Kämpfe der Welt: Der spanische Stierkampf. Nach drei qualvollen Hetzrunden, drangsaliert mit Lanzen und Spießen wird der erschöpfte Stier durch einen Dolchstoß getötet.

Betritt der Stier die Arena werden ihm Speere in die Nackenmuskeln und Rücken gestochen. Sie bohren und drehen sich  in das Fleisch des Stieres um sicher zu gehen, dass er eine erhebliche Menge an Blut verliert.

Wenn der Stier durch den hohen Blutverlust geschwächt ist, nutzen die Torero das aus und lassen das Tier im Kreis jagen, bis ihm schwindelig wird und er aufhört sie zu verfolgen. Schließlich versucht er den sterbenden Stier ein letztes Mal zu einem Angriff zu provozieren, um ihn dann mit seinem Schwert zu töten. Der Dolchstoß soll das Rückenmark des Tieres durchtrennen, aber auch das wird oft verfehlt, der Stier wird dann bei Bewusstsein, aber von den Schmerzen gelähmt an seinen Hörnern aus der Arena weggeschleppt.

HELFT MIT DEN STIERKAMPF ZU VERBIETEN!

Hier ist die Petition, die sich gegen den Stierkampf einsetzt.  DIREKTLINK

Wer nicht glaubt, dass der Kampf so blutig ist, kann sich ja gern die Galerie anschauen.

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-49947.html

Angekettet aus Liebe…

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Gewöhnlich schließt man sein Fahrrad an, damit es nicht geklaut wird. In China sind es manchmal auch Kinder. Wie Lao Lu (2) aus Peking. Er muss den ganzen Tag angekettet auf einem Gehweg verbringen, wenn sein Vater als Rikscha-Fahrer Geld verdient.

Eingemummt in warmen Hosen und wollener Strickjacke wartet er gegenüber einem Einkaufszentrum. Kein Ball, keine Buntstifte zum Spielen, nur die einzelnen Glieder der Kette, die er immer wieder durch seine kalten Finger gleiten lässt, wenn die Langeweile zu groß wird.

Doch der Vater lässt wissen, dass er seinen Sohn nur aus Liebe an die Kette lege. Eine solche Aussage würde in Deutschland absolute Empörung auslösen, doch in China löst diese Aussage kein Wimpernzucken aus.

Doch der Vater erklärt weiter, dass Lao Lu’s Mutter krank sei. Die Kindertagesstätten seien unbezahlbar teuer und seine beiden Schwestern wurden Opfer von Kindesentführungen.

Mehr als 45.000 Kinder werden in China pro Jahr so kinderlosen, aber wohlhabenden Eltern „überführt“.

Als diese Bilder über die Fotoseiten der Welt jagten bot eine Kindertagesstätte an, den Kleinen für 2 Jahre kostenlos aufzunehmen. Immerhin ein kleiner Trost…

Catch Without Arms


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15 Sekunden tobt der Atlantik im Dunkeln. Dann huscht ein roter Lichtstrahl dreimal kurz hintereinander über die Fluten und wieder ist Finsternis. Seeleute erkennen sofort das Signal des Leuchtturms La Jument. Manchem Kapitän wies es den Weg aus der Hölle und ständig warnt es 20 Kilometer vor der Nordwestecke Frankreichs vor einer der gefährlichsten Meeresstellen der Welt. Hoffnung und Untergang sind dort ganz dicht beieinander – das Wasser ist gespickt mit spitzen Klippen, der Meeresgrund mit Wracks gekenterter Schiffe. Stahlseile halten La Jument auf einer Klippe, Wellen haben ihn immer wieder ins Wanken gebracht, das Geländer verbogen, die Tür und Fenster zerschlagen.

Dezember 1989:  Ein heftiger Sturm der Stärke 10 wühlt den Atlantik auf. Ein Hubschrauber nähert sich La Jument. Leuchtturmwärter Theodore Malgorn tritt auf die Balustrade, um zu schauen, was passiert. Da rollt von hinten eine Riesenwelle auf den Turm zu. Schon wird die Gischt bis an die Spitze geschleudert, meterhohe Wassermassen wälzen über das Geländer. Malgorn kann in letzter Sekunde zum Eingang springen und sich retten.

Im Helikopter sitzt der Fotograf Jean Guichard – und hat sein legendäres Foto geschossen: der Leuchtturmwärter auf dem Balkon, als er die Riesenwelle, die sich hinter ihm auftürmt, noch nicht bemerkt hat.

2010 La Jument wurde automatisiert, wie die meisten anderen Leuchtfeuer in einer Welt, in der vor allem Satellitenpositionssysteme den Kurs vorgeben. Das heißt, ein solches Bild wird nie wieder entstehen. Eigentlich schade..