

So ich sitze mal wieder am Schleppi. Eigentlich habe ich keine Lust etwas zu schreiben. Aber ich will euch ja Up- to- date halten. Nachdem ich mit trüben Gedanken in meinem Kopf und trüben Wolken aufgestanden bin…hat sich das doch nun alles gedreht – das Wetter auch J
Die erste Veränderung gab es von Seiten des Wetters J
Bis 12h hatten sich alle grauen Wölki [wie der Schweizer sagen würde] verzogen.
Langsam lichteten sich dann auch meine grauen Wölki. Obwohl mir bei der Arbeit im Gewächshaus der Schweiß in Strömen floss… schien auch meine Laune über diesen Tag wegzulaufen.
Künstlerpause.
Heute bin ich unkreativ.
Der weitere Nachmittag bestand aus: >> Beet pflegen [wobei ich fast umgefallen wäre]
>> Einem Versuch die Motorsense zu starten
>> Vergebliche Suche nach einem toten, stinkenden Tier
>> Hässliche, Windepflanzen auszureißen…
>> und Müll labern J Das klappt am Besten :-P
Jetzt gammele ich hier und Anne neben mir.
Morgen gibt es mal wieder mehr Text. – vielleicht-
Cheers, Mitch



Es ist spät am Abend aber ich werde heute noch bloggen. Das Fußballspiel ist nicht das worüber ich mir Gedanken mache. Wir sind 2…Die Spanier haben einfach besser gespielt. Punkt.
Mein Tag heute war sehr turbulent. Aber trotz allem werde ich mich nur auf heute Abend beziehen. Heute hätten wir in Ralligen fast wieder einen Murrgang [ähnlich wie ne Schlammlawine] gehabt. Bei dem schnell aufziehenden Gewitter gab es einen Platzregen. Der Bach, der über das Grundstück verläuft, füllte sich sehr schnell mit Wasser. Durch den letzten Murrgang im August letzten Jahren liegen immer noch tonnenweise Geröllmassen im Bachbett oberhalb. Jedoch wurden zu unserem Glück nur Holz und kleine Geröllmassen mitgespült. Das Geäst sammelte sich untern den beiden Brücken. Schrecksekunden. Beim Abendessen esse ich nicht. Keinen Hunger mehr. Doch in der nächsten halben Stunde lässt der Regen nach. GOTT SEI DANK!! Ich bin froh über die Bewahrung. Sehr froh. Durch das viele Wasser und Geäst ist die unterhalb liegende Straße überflutet. Wir alle, Brüder, Gäste, Helfer und natürlich FSJ´ler sind erleichtert. Die Feuerwehr leistet Aufräumarbeiten. Immer noch.
Heute Nacht werde ich eine Etage über meinem Zimmer schlafen. Man weiß nicht was noch kommen kann. Für heute Nacht ist ein Schauerrisiko von 90% gemeldet. Da geh ich lieber mal vor der Natur in Sicherheit.
Jetzt gehe ich schlafen.
Gute Nacht.

Hier sitze ich. Der Espresso neben mir Dampft. Heute Mittag nochma ne Runde chillen. Nachn z´Vieri [16.30h] muss ich in die Küche. Tische decken. Heute Abend kommen sie. Sie die Schweizer. 40 Stück. Das bedeutet ganz viel „CH“ und „rsch“. J
Ich hab heut Morgen sogar geschafft nicht zu verschlafen. Um 5.45h war ich aktiv. Trotzdem kam Anne um 5.55h nochma zur Kontrolle. Hab sie ja extra darum gebeten, denn ein Donnerwetter von Peter muss man ja nicht unbedingt herausfordern. ;-)
Der Rest meines Morgenablaufes ist schnell erzählt. Das Wort kehren sagt genug aus.
Die Bilanz:
- schmutzige Kleider
- Einen Schubkarren voller Blätter und Dreckgedöns
- Ein glücklicher Felix
- Ein müder Mitch
Jetzt gehe ich lesen. Schwer zu glauben aber wahr. Mama du darfst stolz auf mich sein.
Bis morgen – cheers, Mitch
… verschlafen.

So ging es mir heute morgen. Um 7.38h weckte mich Br. Peter mit einen freundlichen: „Guten morgen du Ei“.
5 Minuten später stand ich schon in der Küche und sollte den Müll verbrennen. Natürlich unten am Kompostplatz und nicht in der Küche. Den ganzen Morgen hindurch schleppte sich die Müdigkeit. Allerdings konnte ich sie gerade mittels Espresso und doppeltem Kaffee vorübergehend ausschalten.
Vor dem Mittagessen hatten wir noch Kartoffel zu schälen. Zur Freude von Bruder Reto. Er hatte anhand des Gesprächverlaufs gemerkt, dass ich Tomtaten hasse. Bei z´Nünie wurde diese Botschaft natürlich gleich Br. Felix übermittelt. Seit dem werde ich alle 5 Minuten gefragt ob ich denn nicht eine Tomate essen wollte. Ich lehne dankend ab ;-)
Beim Salatputzen diskutierten Björn und ich darüber wieso die Brüder untereinander den starken Drang haben IMMER über das Wetter zu reden.
Ob Frühstück, z`Nüni, Mittagessen oder Z´vierie überall fallen die begriffe: Niederschlag, Wolken, Gewitter.
Doch ich frage mich… worin liegt der Sinn dieser Diskussionen?
Letzen Endes kann man doch am Wetter nichts drehen. Was auch gut so ist.
Ich werde jetzt meinen Kaffee austrinken und auf die Terrasse gammeln gehen.
Bis dann und so…
cheers

Hällole.
Endlich gibt’s mal wieder was neues von mir.
Ich bin zur Zeit in Ralligen und vertreibe mir meine, in meinen Augen wohlverdienten Sommerferien in Form des Helfer daseins. Gestern und heute durfte ich mich der hohen Aufgabe des Unkrautbeseitigens widmen.
Außer an der schrecklichen Schwüle fällt mir momentan nichts ein worüber ich mich beklagen könnte. :-P
Am Samstag kommt die nächste Gästegruppe. Bis dahin läuft hier alles sehr gechillt ab.
Meine Mittagspause ist eigentlich schon seit einer Minute vorbei trotzdem wird ich hier meinen Text noch fertig schreiben.
Ich genieße die Zeit hier. Hier kann ich dem Stress des Alltags ausweichen und ich habe genug Zeit um über mich und mein Leben ins Nachdenken zu kommen. Mir gehts gut. :-)
Neue Bilder gibt es erst wenn ich wieder daheim bin.
Bis dahin!
Euer Mitch